Bei Vibracoustic ergreifen wir Maßnahmen, um unsere Umwelteinflüsse zu verringern. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, unsere globalen CO2-Emissionen des Scope 1 und 2* bis zum Jahr 2030 um 65 % zu senken¹. Um den ökologischen Fußabdruck unserer Produktionsprozesse und unserer Produkte zu reduzieren, streben wir eine Reihe von Verbesserungen an: Erhöhung der Energieeffizienz, verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien, Reduktion der Abfallmenge und die Verwendung nachhaltiger sowie erneuerbarer Materialien für unsere Produkte.
Unsere weltweiten Initiativen konzentrieren sich auf groß angelegte Verbesserungen, wie beispielsweise die Installation von Solaranlagen, die Reduzierung von Schadstoffen in der Produktion und die verstärkte Verwendung von Recyclingmaterialien. So führen wir z.B. LED-Beleuchtung ein und senken die Heiz- und Kühltemperaturen, um den Energieverbrauch zu reduzieren. Jeder noch so kleine Beitrag wird uns dabei unterstützen, unsere Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.
* Scope 1 & 2-Emissionen umfassen direkte Emissionen aus eigenen oder kontrollierten Quellen sowie indirekte Emissionen aus der Erzeugung von zugekaufter Energie.
1) Ausgangswert: 2020
1) Baseline: 2020
Wir wollen unsere Auswirkungen auf die Umwelt so weit wie möglich reduzieren. Es liegt in unserer gemeinsamen Verantwortung, dafür zu sorgen, dass die Ressourcen auch für künftige Generationen zur Verfügung stehen und fair verteilt werden.
Axel Wersel, COO
Wir ermutigen unsere Mitarbeitenden dazu, neue Ideen einzubringen, um noch nachhaltiger zu agieren. Selbst die kleinsten Ideen können eine große Wirkung haben.
Dr. Jörg Böcking, CTO
Das Programm Vibracoustic Energy Efficiency (VEE) zielt darauf ab, unsere Energie- und CO2-Ziele auf lokaler Ebene zu erreichen.
Das VEE-Team verfolgt kontinuierliche Verbesserungsinitiativen wie Energieüberwachung, Verringerung von Druckluftleckagen, Heizungs- und Kühlungssteuerung, Management von An- und Abfahrvorgängen und LED-Beleuchtung.
Die Verringerung unserer Emissionen bedeutet auch eine Verringerung unseres Energieverbrauchs. Unsere Standorte verfolgen aktiv ihren Energieverbrauch, legen und jeden Monat einen Bericht vorund suchen nach Möglichkeiten, diesen weiter zu senken. Dazu installieren sie Kondensatorbänke, steuern An- und Abfahrvorgänge und überwachen kontinuierlich Druckluftleckagen.
Außerdem enthält unser Vibracoustic Maschinenspezifikationsbuch Anforderungen für das An- und Abschalten von Maschinen, die Überwachung des Energieverbrauchs und Wartungsstandards zur Optimierung der Energieeffizienz.
Wir prüfen intensiv, wie sich der Anteil erneuerbarer Energien an allen Standorten erhöhen lässt. Maßnahmen wie die Installation von Solaranlagen und der Bezug von Strom aus erneuerbaren Energien über Stromabnahmeverträge (PPAs) wurden bereits umgesetzt.
Unsere Standorte in Indien, Polen, Rumänien, Spanien und der Türkei haben bereits Solaranlagen auf ihren Dächern installiert. Dadurch nutzen sie verstärkt erneuerbare Energien und verringern zugleich CO2-Emissionen.
In bestimmten Regionen evaluieren und beziehen wir erneuerbare Energien über Stromabnahmeverträge (Power Purchase Agreements,PPA) mit weiteren Energieversorgern. Diese PPAs ermöglichen es Vibracoustic, Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie Solar- und Windparks zu beziehen. Derzeit haben wir bereits entsprechende Vereinbarungen an unseren Standorten in Deutschland, Polen und Spanien abgeschlossen und arbeiten daran, PPAs in weiteren Ländern auszuhandeln.
Wir prüfen Möglichkeiten, den Einsatz von recycelten Materialien in unseren Produkten zu erhöhen, um den CO₂-Ausstoß zu reduzieren. Unser Ziel ist es, den Anteil an recycelten Materialien in unseren Produkten zu erhöhen. Wir treiben Initiativen voran, die den CO₂-Fußabdruck unserer Produkte verringern und zur Kreislaufwirtschaft beitragen. Denn die Kautschukindustrie ist derzeit noch weit von einer Kreislaufwirtschaft entfernt. Daher müssen neue Recyclingstrategien entwickelt werden, um die großen Abfallmengen zu bewältigen. Unser Team für Materialtechnologien hat Richtlinien für die Beschaffung von nachhaltigem Naturkautschuk entwickelt sowie für Verfahren zur Verwendung erneuerbarer, recycelter und ungefährlicher Stoffe für grüne Gummimischungen. Dank dieser Innovationen können wir Gummimischungen mit einem Anteil von mindestens 65 % bis zu 75 % nachhaltiger Inhaltsstoffe entwickeln.
Naturkautschuk, der aus dem Kautschukbaum Hevea Brasiliens gewonnen wird, hat einen geringeren CO2-Fußabdruck als synthetischer Kautschuk, der auf fossilen Rohstoffen basiert. Doch die Herkunft muss genauestens überwacht werden, um die Umwelt nicht zu gefährden und faire Arbeitsbedingungen sicherzustellen. Um umweltbewusste und sozialethische Beschaffungspraktiken zu fördern und zu unterstützen, investieren wir in Materialien, die vom PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification) zertifiziert sind.
Außerdem haben wir uns um eine eigene PEFC-Zertifizierung bemüht. Seit 2023 sind unserer europäischen Standorte in Weinheim , Dej (Rumänien) und Melnik (Tschechien) zertifiziert (PEFC/04-31-3714).
In der Regel wird Ruß aus fossilen Brennstoffen wie Erdöl oder Erdgasgewonnen. Wir können jedoch auch Ruß aus Altreifen gewinnen und so die Abfallmenge reduzieren. Außerdem verwenden wir erneuerbare Weichmacher, wodurch sich der CO₂-Fußabdruck verringert. Darüber hinaus finden wir mit umweltfreundlichen Gummimischungen Lösungen, die Schadstoffe vermeiden und so die Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeitenden zu verbessern.
BioReNa ist eine biotechnologische Methode, mit der sich vulkanisierte Gummiabfälle aufbrechen, funktionalisieren und anschließend in Gummimischungen wiederverwenden lassen. Durch die Wiederverwendung unserer eigenen Kautschukabfälle verringern wir den CO2-Fußabdruck neuer Produkte und gleichzeitig die Abfallmenge, die beim Produktionsprozess entsteht. Doch wie funktioniert das? Vulkanisierte Gummiabfälle werden zerkleinert und mit Enzymen behandelt. Dadurch entsteht ein wiederverwendbares Material – ein weiterer Beitrag zur Kreislaufwirtschaft.
Unser Ziel ist es, unsere Lieferantenbasis an unseren Zielen im Bereich der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit auszurichten. Dabei prüfen wir unsere Lieferanten gezielt auf soziale Risiken und mögliche Verstöße, wobei unser Fokus auf nachhaltiger Beschaffung liegt. Im Umweltbereich konzentrieren wir uns auf die Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks unserer Produkte und die Beschaffung umweltfreundlicher Materialalternativen. Zu den ersten Schritten gehören die Sensibilisierung unserer Lieferanten für Nachhaltigkeitsthemen und ihre Bewertung nach Umwelt- und Sozialkriterien. Darauf aufbauend haben wir Ziele definiert: die Nutzung grüner Energie, die Reduzierung von CO₂-Emissionen sowie die Beschaffung von Materialien mit höherem Recyclinganteil und geringerem CO₂-Fußabdruck. Durch diese Maßnahmen ist ESG (Umwelt, Soziales und Governance) fest in unserer Beschaffungsstrategie und in unseren Lieferantenbewertungen verankert.
In unserem Unternehmen legen wir großen Wert auf Menschenrechte und Umweltschutz und verlangen dies auch von unseren Lieferanten. Wir verbieten Kinderarbeit, Zwangsarbeit, Menschenhandel und Diskriminierung in unseren eigenen Betrieben sowie bei unseren Partnern.
Mehr dazu in unserem Policy StatementSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
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