Vibracoustic

Innovationskraft und Kreativität durch Vielfalt

Wir sind ein globales Unternehmen mit Mitarbeitenden aus rund 80 Ländern. Wir sind stolz auf die Diversität unserer Teams – in Bezug auf Geschlecht, Alter, sexuelle Orientierung, Aussehen, Fähigkeiten, Religionen und Kulturen. In unseren globalen, regionalen und lokalen D&I-Stories erfahren Sie mehr über unsere Initiativen.

Teamgeist und Inklusion in Trebechovice

Robert Myslivec ist seit 2019 eine feste Größe in unserem Werk in Trebechovice, wo er Reinigungsmaschine fährt. Vor zehn Jahren hatte er bei seinem früheren Arbeitgeber einen schweren Arbeitsunfall. Seitdem leidet er an einem Tremor, einer Form der Parkinson-Krankheit. Wir haben mit Robert gesprochen, über seine Erfahrungen und darüber, wie er den Teamgeist vor Ort erlebt. Dabei haben wir herausgefunden, dass ihn nichts aufhalten kann!

Roberts Hauptaufgabe ist es, im Werk für Sauberkeit zu sorgen. Diesen Job erledigt er während seines sechsstündigen Arbeitstags in Abstimmung mit dem HSE-Manager.

„Oft fällt es mir schwer, lange zu stehen. Und aufgrund der eingeschränkten Beweglichkeit und Feinmotorik meiner Hände kann ich nur bestimmte Arbeiten ausführen. Zum Glück habe ich dank der Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen vor Ort einen Weg gefunden, einen sinnvollen Beitrag zu leisten", erklärt Robert und fügt hinzu: „Wir sind ein tolles Team, und die tägliche Zusammenarbeit macht mir wirklich Spaß. Früher habe ich in einer Kneipe gekellnert. Denn es ist einfach wunderbar, sich zu unterhalten. Nach dem Unfall konnte ich mich daher nicht zurückziehen, ich brauche den täglichen Kontakt mit Menschen. Zum Glück sind meine Kolleginnen und Kollegen hier wirklich lustig, mein Bedürfnis nach Austausch wird voll und ganz erfüllt."

Women@Vibracoustic Netzwerk

Ein starker Treiber für Vielfalt und Einbeziehung sind Initiativen, die von der Belegschaft getrieben werden. Ein bedeutender Schritt war die Gründung unseres Netzwerks „Women@Vibracoustic“. Es hat sich zum Ziel gesetzt, die Geschlechtervielfalt innerhalb des Unternehmens zu fördern und Frauen zu stärken.

Zehra Ucak, Vice President SCM, Business Unit Air Springs und Leiterin es Netzwerks, erläutert:

"Heutzutage tappen Unternehmen leicht in die Falle, zwar ausführlich über Vielfalt und Integration zu sprechen, doch keine wirklich sinnvollen Veränderungen umzusetzen. Ich kann voller Stolz sagen, dass es bei Vibracoustic anders ist. Mit dem Start von Women@Vibracoustic werden nicht nur Frauen zusammengebracht und gestärkt, sondern sie erhalten auch Unterstützung und gewinnen im gesamten Unternehmen an Sichtbarkeit."

Teambildung im Geschäftsbereich: Für stärkere Vernetzung innerhalb eines vielfältigen Teams

Aktion zum Internationalen Frauentag: Weibliche Mitarbeitende von Vibracoustic Wuxi – offene Dialogkultur.

China: Spitzenleistungen im Ingenieurwesen

Unser Team in China engagiert sich weiterhin für die Schaffung eines integrativen Arbeitsumfelds und mehr Vielfalt innerhalb der Belegschaft. Seit 2020 hat sich der Frauenanteil in technischen Berufen in den Application Teams, in der Produktentwicklung und im Tech Center um 20 Prozent erhöht. Eine gute Leistung, wenn man bedenkt, dass in technischen Berufen in der Automobilindustrie seit langem ein Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern herrscht.

Die Personalabteilung und das Führungsteam vor Ort haben erfolgreich Maßnahmen entwickelt, um Vielfalt & Einbeziehung (Diversity & Inclusion = D&I) im Unternehmen zu fördern. Dazu wurden an unseren chinesischen Standorten in Chongqing, Yantai und Wuxi spezielle Initiativen in die Wege geleitet und interne Prozesse verändert.

Bereits im Bewerbungsprozess erhalten alle Bewerbenden für Ingenieursstellen gleiche Chancen, ganz unabhängig von ihrem Geschlecht. Während der Vorstellungsgespräche liegt der Schwerpunkt zunehmend auf den fachlichen Fähigkeiten und Qualifikationen. Dadurch ist sichergestellt, dass Entscheidungen nicht aufgrund des Geschlechts oder des Alters der Bewerbenden getroffen werden.

Darüber hinaus wurden Workshops und Trainings mit der gesamten Belegschaft in China durchgeführt, um Vielfalt und Einbeziehung zu fördern und für dieses Thema zu sensibilisieren. Dazu zählen regelmäßige D&I-Schulungen, „Lunch & Learn”-Runden, Aktivitäten zum Internationalen Frauentag, Familientage und mehr. Vibracoustic wird diese Aktivitäten fortführen, um dazu beizutragen, den Frauenanteil in technischen Berufen und leitenden Positionen an den chinesischen Standorten zu erhöhen.

Jin Han, Regional President APAC, kommentiert: „Wir freuen uns, dass mehr Frauen in technischen Funktionen und Führungspositionen innerhalb der Asien-Pazifik-Organisation von Vibracoustic tätig sind. Wir schätzen die unterschiedlichen Perspektiven, die Frauen in unsere Ingenieurteams mit einbringen. Vielfalt ist ein wichtiger Motor für Innovation und Ideenfindung, daher hat dieser Wandel sehr zur Effektivität und zum Erfolg unserer Teams beigetragen.”

Mary Zou, Head of HR, APAC, ergänzt: „Dank der Fortschritte, die wir mit unseren D&I-Aktivitäten erzielen, und dank des Engagements des gesamten Teams schaffen wir ein integrativeres Unternehmen. Vor Ort verbessert dies unsere Entscheidungsfindung und schafft ein größeres Verständnis für die technischen Herausforderungen und ihre Bewältigung. Diese größere Vielfalt wird uns die Möglichkeit geben, die Leistungsfähigkeit unseres Unternehmens zu verbessern und nachhaltiges Wachstum zu erzielen.”

Chancen für alle schaffen: Vibracoustic Hamburg ist zuverlässiger Partner der Elbe-Werkstätten

Seit über 20 Jahren unterhält unser Standort in Hamburg eine aktive Partnerschaft mit den Elbe-Werkstätten. Diese Werkstätten stellen für Menschen mit Behinderung unterschiedlichste Bildungs- und Arbeitsangebote bereit – in enger Kooperation mit lokalen Unternehmen. Derzeit sind es bereits 3.100 Menschen, die die Leistungen der Elbe-Werkstätten im norddeutschen Raum nutzen. Im Rahmen dieser Initiative hat Vibracoustic eine Vorreiterfunktion übernommen. Als einer der ersten Partner der Elbe-Werkstätten haben wir viele weitere Firmen in der Region dazu inspiriert, unserem Beispiel zu folgen.

Rundum eine Win-Win-Situation
Die Vorteile für alle Beteiligten liegen auf der Hand. Die Mitarbeitenden der Elbe-Werkstätten sind durch die Tätigkeit für unseren Standort in den Arbeitsmarkt integriert. Und wir haben ein zuverlässiges Team an unserer Seite. Derzeit sind rund 35 Mitarbeitende der Werkstätten für uns im Einsatz. Sie fertigen Produkte wie zum Beispiel Klemmringe und unterstützen bei der Montage für Zusatzfedern und Faltenlager oder der Herstellung von Kartonagen.

Inklusive Partnerschaft in Neuenburg

Unser Vibracoustic-Team in Neuenburg arbeitet mit der Christophorus-Gemeinschaft zusammen. Dies ist eine Einrichtung, die Menschen mit besonderen Bedürfnissen unterstützt, um Teilhabe und Zugehörigkeit zu ermöglichen. Seit Beginn der Zusammenarbeit sind zwei Kollegen der Organisation aktiv an der Produktverpackung für Isolatoren und Tilger beteiligt und sammeln praktische Erfahrungen in Bereichen wie Qualität, Logistik und Oberflächenbehandlung. Die Standortleitung hebt die positiven Auswirkungen der Kooperation auf das gesamte Team hervor.

Die Standortleitung hebt die positiven Auswirkungen der Kooperation auf das gesamte Team hervor.

„Die Zusammenarbeit ist für uns alle ein Gewinn und geht über die reine Arbeit hinaus. Ihr Engagement und ihre Einstellung bereichern unseren Arbeitsplatz jeden Tag“, sagt Frank Hofhansl, Werkleiter in Neuenburg.

Die Initiative zeigt, wie Inklusion die Zusammenarbeit stärkt, die Arbeitsplatzkultur verbessert und einen positiven Beitrag für die Gemeinschaft leisten kann.

Barrierefreiheit am Arbeitsplatz verstehen

An unserem Standort in Nantes, Frankreich, nahmen Mitarbeitende an einem Workshop teil, um das Verständnis für Inklusion und Barrierefreiheit am Arbeitsplatz zu stärken. Dieser wurde gemeinsam mit der APF France Handicap entwickelt. Der Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf realen Erfahrungen und konkreten Maßnahmen, die Teams ergreifen können, um einen inklusiven Arbeitsplatz zu fördern.

Mithilfe von geleiteten Diskussionen, persönlichen Erfahrungsberichten, Übungen zu Rollstuhlwegen und Schulungen zur Unterstützung von Menschen mit Sehbehinderung erhielten die Teilnehmenden einen klareren Einblick in die alltäglichen Herausforderungen und einen Perspektivwechsel zum Thema Inklusion. Der Workshop half den Teams, Bewusstsein, Empathie und praktische Fähigkeiten zu entwickeln, die sie in ihrer täglichen Arbeit anwenden können.